Fortbildungsreihe "Systemisches Arbeiten"

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte

Eine Einführung in die Methode des Video-Home-Training (VHT)

 

Video-Home-Training (VHT) ist eine ressourcen-, handlungs- und lösungsorientierte Methode aus den Niederlanden zur Diagnose und Beratung von Familien. Kurze Videoaufnahmen aus dem Familienalltag werden von der/dem Video-Home-TrainerIn analysiert, um in einer gemeinsamen „Videorückschau“ die Ressourcen von Eltern und Kindern zu erarbeiten und daran orientiert einfache, konkrete Lösungsschritte zu entwickeln.
Mit Hilfe des Video-Home-Trainings (VHT) können Eltern die Wirksamkeit ihre Erziehung an Hand von Bildern unmittelbar erfahren. Sie lernen u.a. ihre Kinder besser zu verstehen, auf ihre Initiativen angemessen einzugehen und sie positiv zu lenken.

Video-Home-Training ist eine kurzzeitige, intensive Form der Hilfestellung, die in der Regel zu Hause stattfindet und die gesamte Familienfunktion positiv beeinflußt.
Steht beim Video-Home-Training die Entwicklung der Erziehungskompetenz der Eltern im Mittelpunkt, zielt die Video-Interaktions-Begleitung (VIB) darauf ab Resourcen und Entwicklungspotentiale bei pädagogischen Fachkräften u.a. aufzuzeigen und auszubauen, um die Beziehungen im Berufsalltag positiver erleben und gestalten zu können.

Das Video-School-Training (VST) richtet sich an Lehrkräfte und arbeitet nach den gleichen Prinzipien wie die Video-Interaktions-Begleitung (VIB).
Bei der Video-Interaktions-Diagnostik (VID) werden die Kommunikations- und Interaktionsmuster, Entwicklungsstand, Ressourcen und Förderbedarf des Kindes oder der/s Jugendlichen erarbeitet. Zentrale Frage ist hier, was kann und braucht das Kind oder die/der Jugendliche?
In dem Seminar werden die Grundlagen des VHT, der VIB und der VID erarbeitet d.h. Resourcenorientierung, Basiskommunikation und die Prinzipien einer fördernden Interaktion werden anhand von Filmausschnitten und kleinen praktischen Übungen erarbeitet.

 

Es handelt sich um eine 2-tägige Veranstaltung
Donnerstag, 27.09.2018, 9.00 – 18.00 Uhr
Freitag, 28.09.2018, 9.00 – 16.00 Uhr

Raum: Plenumsraum

 

Teilnehmerzahl (min. 8 / max. 14)

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